Instandhaltung von Feststellanlagen
Fordert die wiederkehrende Instandhaltung durch eine befähigte Person und deren Dokumentation.
Offen im Alltag, automatisch geschlossen im Brandfall. Feststellanlagen lösen den Zielkonflikt zwischen barrierefreiem Durchgang und geschlossenen Brandabschnitten.
Brandschutztüren wirken nur geschlossen. Im Alltag stören sie dort, wo Menschen und Material ständig hindurchmüssen — und werden dann verkeilt, was den Brandschutz aushebelt.
Eine Feststellanlage hält die Tür elektromagnetisch offen und gibt sie frei, sobald ein Melder auslöst oder die Energieversorgung ausfällt. Der Durchgang bleibt barrierefrei, der Brandabschnitt bleibt wirksam.
Kenndaten
Die Grundlagen, nach denen geplant, installiert, abgenommen und gewartet wird.
Fordert die wiederkehrende Instandhaltung durch eine befähigte Person und deren Dokumentation.
Feststellanlagen sind zulassungspflichtig. Nur zugelassene Bauteilkombinationen dürfen eingebaut werden.
Produktanforderungen an Feststellsysteme für Feuer- und Rauchschutztüren.
Türen, Zulassungen und vorhandene Feststellungen erfassen; unzulässige Keile und Haken dokumentieren.
Zulässige Bauteilkombination wählen, Melderpositionen und Auslösestellen festlegen.
Zentrale, Melder, Haftmagnete und Auslösetaster montieren und in Betrieb nehmen.
Auslöseprüfung an jeder Tür, Einweisung, Eintrag in das Prüfbuch.
Jährliche Instandhaltung nach DIN 14677 mit Nachweis der befähigten Person.
Was in welchem Abstand geprüft werden muss — und worauf sich die Frist jeweils stützt.
Der häufigste Brandschutzmangel im Bestand verschwindet, weil die Tür legal offen stehen darf.
Beides gleichzeitig — ohne dass jemand die Tür manuell schließen muss.
Dokumentierte Instandhaltung, die einer Prüfung standhält.
Was in der Praxis meistens zusammen geplant und gewartet wird.
Schildern Sie uns kurz die Situation — wir sagen Ihnen, was tatsächlich erforderlich ist und was es kostet.